Sonntag, 7. Oktober 2012

Schuhschrank Finale


So ich bin am Wochenende fertig geworden mit dem Schuhschrank. Nach dem Ölen




habe ich ihn nochmal lackiert, wie ich es angekündigt habe. Es gefällt mir gut.
Hier ist das Resultat:
Nach der ersten Lackschicht:

Nach der finalen Lackschicht und 24 Stunden Trocknungszeit an seinem endgültigen Platz:





Samstag, 29. September 2012

Schuhschrank II

So und hier kommt wie zugesagt der zweite Teil der Projektbeschreibung.


Als erstes wollte ich noch die hier zeigen.


meine Drehgelenke. (Danke an Helmut)
Hier habe ich die Gelenke in einem Muster begutachtet.



Den Stopper( Damit die Klappen später nicht durchrauschen) werde ich aus einem Aluminiumrundrohr 8.00 mm fertigen.

Aber als ersten Schritt für den Korpus folgte das Fräsen der Zinken, wobei die Leigh D4R wirklich gute Dienste geleistet hat.

Die optimale Zinkenaufteilung einstellen :



 Die Zinken fräsen :


 Fertige Bauteile 


Ich habe mir angewöhnt immer ein paar Teststücke zur fertigen damit ich den Sitz der Zinken kontrolieren kann. In diesem Projekt werde ich die "Passtücke" später für die Füße wieder verwerten.


Dann habe ich den Korpus zur Passprobe montiert.


Passt wackelt und hat noch Luft. Nach dem verleimen mit Sicherheit nicht mehr. Da ich keine Riesenschraubzwingen besitze nehme ich für solche Fälle immer wieder gerne Spanngurte.Die sind ähnlich effektiv beim pressen der Werkstücke. Da die Klappen ziemlich breit werden müssen [da meine Füße ja auch nicht die kleinsten sind :)] habe ich dazu entschlossen einen Streifen Nussbaubaum in die Fronten einzuarbeiten. Das wird die Fronten "auflockern".
 Hier liegen die Fronten schon verleimt:






Um breite Leimholzplatten herzustellen benutze ich immer Dominos. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und kann den Einsatz von Dominos oder Lamellos nur empfehlen. 

Hier kann man das montierte Innenleben des Schranks sehen.Und die Spanngurte als Presshilfe







Hier ist der Schrank schon zu 70 % fertig. Ich muss noch die Füße anfertigen. 


Verleimt habe ich sie schon. Der Zuschnitt folgt die Tage. Dann alles noch fein schleifen und lackieren. 


Ich wollte den Schrank erst ölen und anschließend lackieren, werde das aber erstmal ein einem Probestück Buche probieren. Eventuell muss ich die Klappen noch mit Magnethaltern versehen, was ich aber vermeiden wollte.Das endscheide ich wenn die ersten paar Schuhe eingezogen sind in den Schrank. Teil III der Projektbeschreibung folgt in ein paar Tagen wenn der Schrank fertig ist.




Sonntag, 23. September 2012

Der Schuhschrank


Ich bin endlich mal wieder dazu gekommen ein neues Projekt zu planen und umzusetzen. Es soll ein schlichter Schuhschrank für den Treppenaufgang werden. Als Material wollte ich Buche verwenden. Bei der Internetrecherche bin ich bei den Beschlägen leider nur bei Spritzgussteilen aus Kunststoff fündig geworden. Ich hätte diese Beschläge gerne aus Metall gehabt. Ich habe mich dazu entschlossen mir eine andere Lösung einfallen zu lassen.


Beschlag


Meine Lösung sieht so aus. 

Man nehme Multiplex in 9.0 mm, eine Dekupiersäge, eine ruhige Hand :) und raus kommt dann das :
Noch im "rohen" Zustand


Und hier plan geschliffen:





Als Drehbeschlag habe ich mir von einem Bekannten aus Aluminium 2 Probebauteile fertigen lassen. Um das zu testen habe ich ein Model gesägt und gebohrt.



 


 


Und es funktioniert genauso wie ich es wollte. Die Fertigungszeit pro Drehteil beträgt mindestens 1 Stunde. Diesen Aufwand haben wir uns erspart. Eine paar einfache Änderungen und schon ist der aufwand viel weniger. 

Nach dem Abrichten und fügen auf der Hammer durfte ich ein Konvolut von Schraubzwingen zum Einsatz bringen. 




Die Tage gibt es weiteres zu lesen und zu sehen.















Freitag, 6. April 2012

Long time ago

Ja ja ich lebe noch.
Der Winter war echt lang diesmal. Nach gefühlten 1000 Jahren habe ich mal wieder den Weg in die Werkstatt gefunden um zu konstruieren und zu werkeln. Nachdem im letzten Sommer der Schreibtisch fertig geworden ist, habe ich mich daran gemacht einen kleinen Monitortisch für den Computerarbeitsplatz zu entwerfen. Dieser sollte dem Zweck dienen zusätzlichen Stauraum für Schreibutensilien etc. zu schaffen und das "aufgeräumte" Bild zu wahren.
Als Materialien ist Buche und Meranti zu Einsatz gekommen. Als besonderes Detail habe ich die kleinen Schubkästen mit Isoloc Verbindungen hergestellt. Das Einstellen der Schablone und das Anpassen war recht zeitaufwändig. Ich habe die Isoloc Schablone das erste Mal richtig testen können. Vorher war leider keine Möglichkeit. Für die nächsten Schubkästen etc. habe ich mir einer Spezialfräser bestellt und hoffe, dass das Ergebnis dann noch überzeugender sein wird.
Den Monitortisch habe ich geölt und nicht lackiert wie den Schreibtisch. Das gefällt mir doch viel besser.



 



Und da die Schablone ja 2 Seiten hat habe ich gleich noch eine Buchstütze zusammen gebaut. Dabei ist die hier entstanden. Als Material hatte ich noch ein Stück Ahorn nutzen können.



Als nächste Projekte sind die Reparatur der Holzlampe (Die Lichtbretter sind echter Murks!!),eine Mülltonnenabtrennung, ein Poolpumenüberdachung,ein Schneidebrett für mein Eheweibchen und diverse andere kleine, mittlere und große Projekte in der Warteschleife. Ich werde mich bemühen den Blog wieder aktueller zu halten.







Montag, 3. Oktober 2011

Es werde Licht. Und es ward Licht

So nach langem Gewerkel ist die Holzlampe fertig geworden. Leider habe ich wieder einmal mehr versäumt Fotos von Zwischenschritten zu machen. Ich muss es mir einfach mal konsequent angewöhnen um die Schritte besser zu dokumentieren. Als Grundmaterial habe ich mir eine Buchebohle in 52 mm Stärke besorgt. Natürlich brauchte ich nicht die ganze Bohle, aber " haben ist doch besser als brauchen"  und so ist das nächste Projekt zu mindestens Materialtechnisch abgedeckt. :)


Als erstes habe ich die Bohle besäumt. Das habe ich mit der KSP 85 von Mafell und meinem selbst entworfenen Schienensystem umgesetzt.

Klappte auch alles Problemlos. Den Rest habe ich mir natürlich weggestellt.
Leider habe ich dem Zeitpunkt versäumt die Zwischenschritte zu dokumentieren.
Nach dem Abrichten der Werkstücke wurden dann die " Ich nenne sie einfach mal Lichtbretter" gefügt und verleimt. Der neue Hammerhobel hat seine Arbeit sehr gut erledigt. Diesen " Lichtbrettern" habe ich dann noch einen Rahmen aus Cumaru verpasst und sauber mit Sipodübeln und PU Leim verbunden. Nach der Aushärtezeit ( fast 24.00) habe ich dann die Oberflächen mit dem Schwingschleifer und einem Stecheisen vom Rest PU befreit. Anschließen musstet eine Schablone aus 9 mm Multiplex gefertigt werden um die Glasuntersetzer ( Gab es bei Aldi im Angebot) in die Lichtbretter einzulassen. Probestücke habe ich natürlich vorher gefertigt. An der Passgenauigkeit der Schablonen hätte ich noch ein wenig mehr feilen können. Die Passgenauigkeit machte sich beim Abfahren mit der Oberfräse bemerkbar. Die letzte Präzision fehlte dann doch aber es sind zufriedenstellende Lichtbretter dabei rausgekommen. Das Herstellen der Winkelleisten für die Glasfüllungen war recht zeinintensiv und das einpassen noch intensiver. Da sind so einige Stunden bei drauf gegangen.Da die Lampe sehr Kopflastig werden würde musste ich ein wenig mehr Gewicht auf den Fuss bringen. Beim Steinmetz habe ich mir eine 30 mm starke Grundplatte anbieten lassen. Der wollte aber soviel Geld von mir, da hätte ich noch 5 Lampen Materialtechnisch von abdecken können. Somit wurde die Idee mit der Natursteinplatte verworfen und ich habe die Grundplatte der Lampe auch aus Cumaruresten gefertigt. Und was soll ich sagen es war die richtige Entscheidung. Die Lampe steht sehr gut, wackelt nicht und der Kontrast von Buche und Cumaru steht ihr wie ich finde Sehr gut. Eine Schicht Öl drauf, trocknen lassen und ab damit ins Wohnzimmer.


Der Materialeinsatz für die Lampe lag bei ca. 60 €. Die Kabellage könnte ich von einer alten Lampe nehmen die unsere beiden Gammler zerlegt hatten. Insgesamt habe ich für die Lampe gute 30 Stunden benötigt. Wie es bei solchen Projekten meist der Fall ist unterschätzt man oft den Faktor Zeit. Alles in allem gefällt mir die Lampe persönlich sehr gut und sie passt zu unserem Style.

Kleinigkeiten Bilderserie

Ohne Worte:
Kleinere Projekte die ich gebastelt habe.
DAS RUNDE HAUS




GARTENTISCHPLATTE
SCHWALBENSCHWANZZINKEN
EDV SCHRANK




Älteres Projekt Essbereich

Mal wieder schreibe ich hier über ein länger zurück liegendes Projekt. Unseren Essbereich:
Bereits im April habe ich das Projekt abgeschlossen. Aus den alten Esszimmerstühlen habe ich in mühsamer Kleinarbeit den alten Lack entfernt, die Sitzflächen mit Segeltuch bespannt und die Sühle geölt.
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Da der alte Tisch jetzt nicht mehr farblich passte und meine Chefin gerne einen neuen Tisch hätte, habe ich mich daran gemacht und habe aus keilgezinkten Buchearbeitsplatten, Dominos, Leim und ein paar Schrauben den hier gebaut.
Für die Tischbeine habe ich Plattenstreifen zusammen geleimt und mir diese dann abrichten und hobeln lassen.( zu diesem Zeitpunkt hate ich den Hammerhobel noch nicht). Die Tischplatte ist aus 2 Teilen entstanden. Die habe ich mit Dominos zusammengeleimt.


Alles zusammen geschraubt( Verdeckt befestigt) mit Clou Arbeitsplattenöl  versorgt und aufgestellt. Materialkosten für den Tisch betrugen ca 100 €. Die Maße sind Höhe 76 cm , Breite 90 cm und die Länge 160 cm. Und so sieht er an seinem endgültigen Platz aus.
War ein tolles Projekt bis auf die Lackentfernungsarbeiten.